Island

Island November 2018 – Reisedokumentation 

 

Reise + Ankunft:

Am 2. November startete ich meine lang ersehnte Reise nach Island. Früh am Morgen, des 2. Novembers, begann die Reise mit der Fahrt von Leipzig nach Berlin. Von dem Flughafen „Berlin Tegel“ startete der Flieger kurz nach 13 Uhr nach Island. 

3,5 Stunden später landete ich auf dem Flughafen Keflavik in Island. Von da aus ging es in mein Hotel nach Reykjavik. Während ich im Bus saß, ging langsam die Sonne unter und auch die Landschaft zeigte sich schon von den schönsten Seiten. 

Tag 2: 

Am ersten Tag bin ich durch die Aufregung schon sehr zeitig aufgewacht. Ich konnte es kaum erwarten alles zu erkunden. Ich wollte am liebsten alles gleichzeitig und zuerst machen. Begonnen habe ich meine Fotoreise jedoch mit einem Stadtrundgang durch Reykjavik. Zuerst hat es mich verleitet, zu der Hallgrimskirkja (eine Kirche) zu laufen. Diese war unweit vom Stadtzentrum entfernt. Einige Bilder von dieser atemberaubenden Kirche habe ich in der Dämmerung schießen können. Schon dieser Moment war unvergesslich. 

 

Anschließend bin ich zum Solfar (das Sonnenschiff) und zur Harpa (das Konzerthaus) gelaufen. 

An diesem Tag war es schon recht kalt, aber vor allem sehr windig. Da war ich froh, kurz in dem Konzerthaus, einen der kultigen Souvenirshops, besuchen zu können. Anschließend besuchte ich eines der Restaurants, die das wohl am meisten bekannteste Gericht servierten: Fish&Chips

 

Meine Reise führte vor allem auch wegen den Polarlichtern nach Island. Zwischen November und März sollen diese wohl am besten zu sehen sein. Für den zweiten Abend hatte ich mir daher eine geführte Tour gebucht. Um 21 Uhr starteten wir mit dem Bus. Nach einer 20 minütigen Fahrt stellte der Busfahrer den Bus auf einem recht großen freien Feld ab. Nebenbei erklärte er, dass es immer eine Chance zwischen 0 und 9 gäbe, die Polarlichter zu sehen. An diesem Tag stand die Chance bei 5. 

 

Schon kurz nachdem der Bus abgestellt wurde, konnten die ersten Lichter beobachtet werden. Zunächst sah ich am Himmel die grünen Lichter ganz dezent. Im Laufe des Abends wurden sie stärker und wundervolle Fotos entstanden. Das war ein einzigartiges Erlebnis. Unbeschreiblich.

Tag 3:

Da dies mein erster Aufenthalt in Island war, buchte ich mir auch für den 3. Tag eine Tour. An diesem Tag stand die Golden Circle Tour mit einem Ausflug in die „Blue Lagoon“ an. Um 9 Uhr am Morgen brachen wir auf. 

 

Der erste Stop war im Thingvellir-Nationalpark. Dieser ist der älteste Nationalpark und geschützt durch die UNESCO. Zudem liegt er im Grenzbereich zweier tektonischer Platten. Anschließend ging die Reise weiter zu den bekannten Geysiren. Diese „spucken“ das heiße Wasser, welches bis zu 100 Grad Celsius, bis zu 25 m in die Luft. 

Nach dem spektakulären Naturschauspiel führte uns der Guide zu dem Gullfoss-Wasserfall. Besonders an diesem Wasserfall ist, dass er aus zwei Stufen besteht und natürlich auch wahnsinnig groß ist. 

Im Anschluss sind wir zum Kerid gefahren. Dies ist ein Vulkankrater, der auch durch seine Form und Farbe besonders und eindrucksvoll ist. 

 

Nach den vielen Sehenswürdigkeiten und Eindrücken an der frischen Luft und von der frischen Luft ging es in die „Blue Lagoon“. In dem Thermalbad liegen die Wassertemperaturen bei 37-42 Grad Celcius. Genau das richtige nach der Kälte.

 

 

Als wir die Rückreise ins Hotel antreten mussten, waren plötzlich die Polarlichter über der blauen Lagune zu sehen. Dies kam so plötzlich und war unbeschreiblich. Ein Glück hatte ich auch hier die Kamera parat und diesem Moment einzufangen. 

 

Tag 4:

Nach der Tagestour am Tag zuvor folgte nun die Nächste. Für den 4. Tage hatte ich eine Tour entlang der Südküste gebucht. Zunächst fuhren wir dem Sonnenaufgang entgegen. Schon wie die Sonne aufgegangen ist, war beeindruckend. Ich finde ja, dass alleine die Lichter in Island ganz anders wirken und einfach nur atemberaubend sind. Eine noch sonst so öde Busfahrt, wie man sie sonst eigentlich kennt, ist in Island unvorstellbar. Schaut man aus dem Fenster können während der Fahrt die schönsten Momente eingefangen werden.

 

Unser erster Halt an diesem Tag war der Skogarfoss (Wasserfall). Bei diesem war es möglich, dahinter zu gehen. Leider war der Aufenthalt so kurz und ich habe es nicht dahinter geschafft. Aber selbst die Frontansicht dieses Wasserfalls sagt mehr als tausend Worte. 

Anschließend fuhr uns der Guide zu einem kleinen Dörfchen namens Vik. Von da aus dauerte es nur ein paar Minuten zu dem nächsten Halt. Black Sand Beach war dieser. Der Grund, warum der Sand schwarz ist, liegt in der Erosion von vulkanischem Gestein, dessen Farbe durch das Abkühlen der Lava entstand. Auch diese Sehenswürdigkeit ist unbeschreiblich und spricht für sich. 

Nachdem auch der Aufenthalt schnell vergangen war, fuhren wir zu einem Gletscher namens Solheimajökull. Neben der Gletscherzunge und der Landschaft verschlug es mir hier auch die Sprache. Die Natur Islands ist einfach nur unbeschreiblich. 

So verging auch der Tag wie im Flug und wir fuhren zu der letzten Station von diesem Tag. Zum Abschluss hielten wir noch einmal an einem gigantischen Wasserfall namens Seljalandsfoss. Dieser beeindruckte durch seine unglaubliche Höhe.

 

Letzter Tag:

Am letzten Tag war eine Waltour geplant. Als ich schon am Hafen war, wurde diese jedoch leider absagt, da das Wetter zu schlecht war. Also besuchte ich das „Perlan“. Dies ist ein Museum, wo man sogar in einem Gletscher hineingehen kann. Eine kühle, aber sehr interessante Angelegenheit. 

 

Im Laufe des Tages lief ich noch einmal durch Reykjavik, fotografierte die wunderschönen Gebäude und versuchte die atemberaubenden und eindrucksvollen Momente wirken zu lassen. 

Julius Eifrig